Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

14.07.2026 13:00 Uhr
13:00 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums 1.380 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren. Die russische Armee zerstörte demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 68 Kraftfahrzeuge,
- sechs Artilleriegeschütze,
- eine M777-Kanonenhaubitze,
- ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50,
- eine Anlage elektronischer Aufklärung,
- acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, der Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den gegnerischen Truppen genutzt wurden, Lager- und Montagehallen für unbemannte Fluggeräte größerer Reichweite sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 148 Bezirken. Die Flugabwehr schoss sieben Flugbomben, zwei HIMARS-Raketen und 715 Drohnen ab.
12:31 Uhr
FSB: Drohnen in Anhängern mit Doppelboden transportiert
Agenten der Ukraine haben FPV-Drohnen für geplante Angriffe in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk mit Pkw und Anhängern transportiert, berichtet der Pressedienst des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB). In den Anhängern wurden Haushaltsgeräte transportiert ‒ tatsächlich waren die Fahrzeuge jedoch mit doppeltem Boden versehen.
Anschließend mieteten die mutmaßlichen Täter und ihre Komplizen Garagen, in denen die Drohnen montiert und für den Einsatz vorbereitet wurden.
In einer Mitteilung vom Montag hatte der FSB über vereitelte Vorbereitungen für Drohnenangriffe auf Militärflugplätze in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk berichtet.
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11:33 Uhr
Verteidigungsministerium: Zwei Rüstungsbetriebe in Kiew getroffen
Das russische Verteidigungsministerium präzisiert Informationen zu den nächtlichen Angriffen auf die Ukraine. Demnach wurden in der Hauptstadt Kiew zwei Rüstungsbetriebe getroffen. Bei einem davon handele es sich um den wichtigsten Produzenten elektronischer Komponenten für Marschflugkörper vom Typ Neptun-MD sowie für Raketen der Typen FP-7, FP-9 und Grom-2. Außerdem stelle der Betrieb Navigations- und Landeausrüstung sowie Komponenten für den Flugzeugbau her.
Der zweite Betrieb sei eine bedeutende Produktionsstätte für die Montage von Sprengköpfen für unbemannte Fluggeräte und Raketen verschiedener Typen. Das Unternehmen verarbeite und lagere zudem Sprengstoffe für die Munitionsherstellung und diene als Logistikzentrum für die Lagerung und Verlegung militärischer Ausrüstung, darunter gepanzerter Fahrzeuge und Drohnen.
Im Gebiet Odessa traf die russische Armee Objekte im Hafen von Juschny zum Entladen von Treib- und Schmierstoffen sowie sieben Behälter mit Treib- und Schmierstoffen zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte.
Außerdem wurden ein Frachter mit Militärgütern während des Entladens im Containerterminal sowie ein Tanker auf dem Weg zwischen Tschernomorsk und Odessa getroffen.
10:55 Uhr
FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

Archivbild: Ein Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes RusslandsDonat Sorokin / TASS Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat einen massiven Angriff auf einen strategisch wichtigen Betrieb im Gebiet Moskau vereitelt. Laut einer offiziellen Erklärung wurde die Attacke vom ukrainischen Geheimdienst (SBU) vorbereitet.
Insgesamt 35 FPV-Drohnen, ausgestattet mit Lenksystemen aus kanadischer Produktion, sollten von einem Depot in der Nähe des Betriebs aus ferngesteuert ins Ziel gelenkt werden. Laut dem FSB wurden die Drohnen in einer Lieferung spanischer Keramikfliesen versteckt und über die Slowakei, Polen und Weißrussland in das Gebiet Moskau geschmuggelt.
An den Vorbereitungen des Terrorangriffs sei der ukrainische Blogger und Rapper Kiyvstoner (bürgerlicher Name: Albert Wassiljew) beteiligt gewesen, erklärte der FSB.
Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen den mutmaßlichen Täter der vereitelten Attacke fest. Der Mieter des Depots habe bei der Festnahme bewaffneten Widerstand geleistet und sei noch vor Ort erschossen worden.
10:18 Uhr
Region Krasnodar meldet Brand in Ölraffinerie
Die Ölraffinerie nahe dem Ort Afipski in der Region Krasnodar ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilte der regionale Krisenstab mit. In mehreren benachbarten Orten stürzten Trümmer der Drohnen ab. Die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Ein Zivilist wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Update: Der Brand in der Ölraffinerie ist laut dem Krisenstab gelöscht worden. Die Zahl der Verletzten stieg nach aktualisierten Angaben auf zwei.
09:43 Uhr
Leopard-Panzer im Gebiet Sumy zerstört
Soldaten des russischen Truppenverbandes Nord haben einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion außer Gefecht gesetzt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde der Panzer auf einer getarnten Stellung im Gebiet Sumy entdeckt. Drohnenbediener trafen zunächst die Schutzvorrichtungen, dann den Motor und den Turm, woraufhin die Munition des Panzers explodierte.
09:20 Uhr
Außenministerium: 40 Tote, mehr als 270 Verletzte in der vergangenen Woche wegen ukrainischer Angriffe
In der vergangenen Woche sind 40 Menschen, unter ihnen ein Kind, durch die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Insgesamt 272 Zivilisten, 13 von ihnen Minderjährige, erlitten Verletzungen.
Zudem kam es in der vergangenen Woche wiederholt zu Angriffen auf russische Tanker und zivile Schiffe im Asowschen Meer, wobei zwei Seemänner umkamen und zehn verletzt wurden. Außerdem verzeichneten die Behörden mehrere Attacken auf medizinische Einrichtungen in den russischen Regionen, betont Miroschnik.
08:46 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Industriegelände in Baschkortostan an
Die Teilrepublik Baschkortostan in Russland hat in der vergangenen Nacht einen massiven Drohnenangriff der Ukraine auf das Industriegebiet der Stadt Salawat abgewehrt, teilt das Oberhaupt der Region Radij Chabirow mit. Mehrere Rauchwolken, verursacht durch Absturz von Drohnenfragmenten, wurden gesichtet. Es gab keine Verletzten, die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz, betont Chabirow.
08:21 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 280 ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 288 unbemannte Flugzeuge des Gegners abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele von 20 Uhr am Montag bis 8 Uhr am Dienstag (Moskauer Zeit) über zwölf Gebieten des Landes sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Baschkortostan, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
07:57 Uhr
Russische Armee trifft militärische Ziele in Kiew und im Gebiet Odessa

ArchivbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte mehrere Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau kamen dabei luft- und bodengestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz.
Getroffen wurden Rüstungsbetriebe in Kiew, die sich mit der Entwicklung und Produktion von Raketen und Drohnen befassen, sowie Objekte im Hafen von Juschny im Gebiet Odessa, die zum Entladen und Lagern von Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

